Junge Union | Jugend ist mehr als Koma-Saufen Nachwuchs des Kreisverbands der Jungen Union will eine Chance
Kreis Calw. Selbstbewusst treten die sechs Kandidaten der Jungen Union im Redaktionsgespräch auf. „Wir Jungen sind an die veränderten Zeiten angepasster und flexibler als die Älteren.“ Ist der 23-jährige Michael Stauch überzeugt, der für Gemeinderat Althengstett kandidiert.
Stichwort angepasst – wie jugendliche Revolutionäre wirken Timo Kaiser, Simon Klass und Marcel Busch (alle drei 19 Jahre alt) und Thomas Benzki (23), Benjamin Finis (25) und Michael Stauch (23) nicht. Routiniert und wahlkampf-tauglich sprechen sie über Finanz- und Wirtschaftspolitik, über die Notwendigkeit von politischer Nachhaltigkeit und einer besseren Verkehrsinfrastruktur im Kreis Calw. Ganz in christlich-demokratischer Manier fordern sie für die Gesellschaft mehr Leistungsgerechtigkeit und ein „Ende der Gleichmacherei“.
Doch die sechs wollen auch ein „Ansprechpartner für die Jugend sein“ sagt Thomas Benski, den es in den Schömberger Gemeinderat zieht. Sein Gechinger Parteifreund Marcel Busch, der für den Kreistag kandidiert, will zeigen, dass die Jugend mehr sei als Koma-Saufen und Winnenden. Ähnliches haben Simon Klass (Gemeinderatskandidat Gechingen), Benjamin Finis (Egenhausen) und Timo Kaiser (Wildberg, gleichzeitig auch Kreisvorsitzender der Jungen Union) vor. Jetzt hoffen die Nachwuchspolitiker auf einer Chance vom Wähler.
aktualisiert von Thomas Benski, 02.06.2009, 11:28 Uhr |